Das Ähnlichkeitsgesetz


Was verwundete, wird heilen.

Ovid 

Der Name Homöopathie kommt vom griechischen "homeon pathein" und bedeutet ähnliches Leiden. Das Ähnlichkeitsgesetz besagt: Eine Krankheit, ein Leiden wird durch diejenige Medizin geheilt, die in der Lage ist, beim Gesunden ein ganz ähnliches Leiden hervorzurufen.

Das ähnliche Mittel aktiviert die Selbstheilungskräfte: So wird z.B. Coffea, homöopathisch verarbeiteter Kaffee, bei Schlafstörungen eingesetzt, wenn man sich genau so aufgeputscht fühlt, wie man es von übermäßigem Kaffeegenuss kennt. Kalte Güsse - nach Pfarrer Kneipp - helfen erfahrungsgemäß gegen chronisch kalte Füße. Bei Sonnenbrand sind Einreibungen mit Essigwasser ein bewährtes Hausrezept.

Überall ist das Ähnlichkeitsgesetz anzutreffen. Auch in der griechischen Mythologie hieß es schon: "Was verwundete, das wird heilen." Eine moderne Variante des Ähnlichkeitsgesetzes finden wir in den Familienaufstellungen, in denen das Betrachten das Abbildes (Ähnliches) der inneren Bilder (Leiden) heilend wirkt. Wenn wir ähnlich fühlen, mitfühlen mit anderen Menschen, so wirken wir auf ihren Schmerz heilend.

Ähnlichkeit verbindet alle Naturreiche: im Bild oben sehen Sie die Ähnlichkeit einer Blütenform mit einer Sternenformation. 

Susanna Boldi-LabusgaHeilpraktikerinAhornweg 185375 NeufahrnTel 08165 999 83 00praxis@boldi-labusga.de