Die Potenzierung


Alle Dinge sind Gift, und nichst ist ohne Gift,

allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.

Paracelsus

Nähme ein Kranker in seiner Krankheit Gift ein, ginge es ihm noch schlechter. Nimmt er es aber in stark verdünnter Form ein, dann entpuppt es sich als Heilmittel. Es ist für ihn dann genau der Reiz, den sein Organismus braucht, um die nötigen Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.

Samuel Hahnemann, der dies wusste, hat die Heilmittel immer stärker verdünnt, Dabei hat er sie auch bei jedem Verdünnungsschritt energisch verschüttelt. Die Verdünnung und Verschüttelung nennt man in der Homöopathie Potenzierung (D für Dezimal, also Verdünnung 1 zu 10; C für Centesimal für 1 zu 100; LM oder Q für 1 zu 50.000).

Das Erstaunliche, Wundersame dabei ist, dass bei immer stärkerer Verdünnung und Verschüttelung, also Potenzierung, die Kraft und Wirkungsbreite eines Heilmittels zunimmt. Sogar über die Verdünnung hinaus, ab welcher chemisch sicher kein Molekül der Ausgangsubstanz mehr enthalten ist (Lohschmidt'sche Zahl; ab D 24 und ab C 12)!

Hahnemann nannte diese Wirkung der potenzierten Mittel "geistartig". Mit den Begriffen der modernen Physik, nennen wir es Information oder energetisches Muster. Zugrunde liegt damals und heute das Wissen, dass Gesundheit und Heilung ganzheitliche, energetische Prozesse sind.

Susanna Boldi-LabusgaHeilpraktikerinAhornweg 185375 NeufahrnTel 08165 999 83 00praxis@boldi-labusga.de