Die Arzneimittelprüfung


Erfahrung bleibt des Lebens Meisterin.

Johann Wolfgang von Goethe 

Woher wissen Homöopathen, welches Arzneimittel für welches Leiden hilfreich ist? Sie nehmen es selber ein.

Der gesunde Prüfer nimmt ein Mittel solange ein, bis sich Symptome einstellen. Diese werden notiert und gesammelt. Viele Generationen von Homöopathen und Freunden haben auf diese Weise Kenntnisse über mineralische, pflanzliche und tierische Substanzen zusammengetragen, die nach dem Ähnlichkeitsgesetz, also homöopathisch, eingesetzt werden können.

Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, und seine Nachfolger stellten dabei fest, dass die Wirkung einer Substanz im menschlichen Organismus umso differenzierter ist, je stärker sie verdünnt und potenziert ist.

Während eine giftige Pflanze wie die Tollkirsche zunächst nur Vergiftungserscheinungen wie viele andere Gifte hervorruft, z.B. Übelkeit, Erbrechen, Kopfweh und Schwäche, zeigt das daraus potenzierte Mittel Belladonna viele weitere Eigenschaften, z.B. Träume, Ängste, hohes Fieber sowie heftige und pulsierende Schmerzen. So wissen wir, dass sie bei der Heilung von stark fiebrigen Infekten oder von Alpträumen hilfreich ist.

Susanna Boldi-LabusgaHeilpraktikerinAhornweg 185375 NeufahrnTel 08165 999 83 00praxis@boldi-labusga.de